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Die "Gemeinschaft St. Dominikus Wien" besteht seit 1990, aus Frauen und Männern ganz verschiedener Herkunft, Bildung und ganz verschiedenen Alters. Sie hat sich um den Dominikanerkonvent Maria Rotunda gefunden.

Wir lesen die Bibel, versuchen uns weiterzubilden im spirituellen Leben und miteinander Gemeinschaft im Glauben zu haben. Herr Walter Köckeis aus Trautmannsdorf ist unser organisatorischer Direktor; ---> P. Clemens Wehrle OP unser geistlicher Begleiter. Wir treffen uns an einem Samstag-Nachmittag, ab 14.15 - ca. 19.30 Uhr – meistens am zweiten Samstag im Monat.

Für das kommende Jahr haben wir uns vorgenommen, in den Vätererzählungen der Genesis zu lesen, in denen wichtige Glaubenserfahrungen des Volkes Israel verdichtet sind. Darüber versuchen wir ins Gespräch und ins Gebet zu kommen.

Eine Bereitschaft zur Bindung an die Gruppe und an den Konvent, also eine gewisse Verbindlichkeit, wird erwartet, damit Gemeinschaft wachsen kann.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte zu einem Vorgespräch an ---> P. Clemens Wehrle OP Telefon: 512 91 74.
Termin zum Reinschnuppern wäre der 8. September 2007, 14.15 Uhr.


Franz Steiner, Mitglied der Dominikanischen Laiengemeinschaft, berichtet von seinem Weg mit Gott:
Ein nicht geringer Teil der Laien heute, hilft mit in manueller, liturgischer, wie auch geistiger Haltung, die Kirche weiterzuführen, weil sie teilhaben am gemeinsamen Priestertum. Anders als die gottgeweihten Menschen, die ihr ganzes Leben einbringen, alles zurücklassen, um Zeugen des unsichtbaren Gottes zu sein.
Ja, wir sollten glauben, dass die Kirche schon vor uns gegründet war, und dass wir auf den Heiligen Geist vertrauen können, aber der Durcheinanderbringer, der Diabolos, schläft nie. So müssen alle Menschen ihren Glaubensschatz erneut erkämpfen. Die Schurkentat außerhalb und innerhalb der Kirche gibt es bis heute. Daher die jetzige allgemeine Meinung, „Gott ja, aber Kirche nein“ - also anonymer Christ sein. Aber der Mensch bleibt nur halb, wenn er nicht, über Vernunft und Entscheidung, freiwillig Mystiker wird. Die Ganzheit des Menschen fordert, dass man namentlich Christ ist und nicht anonym.
Aber jetzt zu mir: Ich mache Lektorendienst und Gartenarbeiten im Kloster, beides mit Freude, es ist etwas Brauchbares in meinem Leben, außerdem habe ich als vierfacher Großvater genug Familiendienst, was auch Sinn im Leben gibt. Seine fünf Sinne braucht man, um zu leben.
Aber um den Sinn unseres Daseins begreifen zu können, braucht es mehr. Das Begreifen der Menschwerdung Gottes ist für mich die einzige Antwort auf alle Fragen. Ich glaube, also vertraue ich, dass der Sohn Gottes nur für unser Heil gekommen ist. Menschlich war es für ihn eine Tragödie, aber er hat gezeigt, wie mächtig die Liebe ist. Hätten wir nur immer einen Anteil von dieser Liebe in uns. Aber wir haben ja diesen königlichen freien Willen zur Entscheidung bekommen. Wenn wir vertrauen, dass in unserer Seele etwas Vollkommenes ist, so werden wir immer die Kraft haben, das Böse zu überwinden, und so unserer Seele die rechte Nahrung zu geben.
Arm schlechthin ist nicht lustig.
Mein Armsein ist eine mystische Wahl.
Wir müssen alle kleiner werden, um in der Liebe wachsen zu können.